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Die Ausbildung der Mitglieder hat bei der Südtiroler Berg– und Höhlenrettung eine sehr zentrale Stellung ...

Die Ausbildung der Mitglieder hat bei der Südtiroler Berg– und Höhlenrettung eine sehr zentrale Stellung.

Jedes Jahr werden die für bereit befundenen Anwärter von ihrem Ortsstellenleiter/Technischen Leiter zur Ausscheidung geschickt. Dies ist eine Art Aufnahmeprüfung, bei der die Anwärter beweisen müssen, dass sie sich in Fels, Eis und Schnee sicher und autonom bewegen können. Hat man die Ausscheidung geschafft, folgt die obligatorische Ausbildung um die Qualifikation als:

BASIS BERGRETTER (OSB) : Die OSB-Qualifikation umfasst eine Ausbildung, die auf Suchtechniken für Vermisste fokussiert ist. Sie erfordert tiefgehende Kenntnisse in Kartografie, der Nutzung von GPS und Funkkommunikation sowie gute Fähigkeiten in der Bewegung auf unwegsamem Gelände. Zudem beinhaltet sie die Fähigkeit, Erste Hilfe zu leisten und die Beherrschung der Lagerungstechniken, Themen, welche alle technischen Stufen miteinander verbinden.

Bergretter (OSA) : Die OSA-Qualifikation, die über der OSB-Qualifikation liegt, umfasst einen vertieften technischen Teil, der sich mit Seilmanövern befasst, wie zum Beispiel dem Abseilen der Trage über unwegsames Gelände bis hin zu vertikalen Felsen. Der Bergretter führt Bergrettungseinsätze laut den Anweisungen des Ortsstellen– oder Einsatzleiters durch.

Für Interessierte folgt nach der obligatorischen die zusätzliche Ausbildung. Diese besteht aus zwei Qualifikationen und Ausbildungsebenen:

Bergrettungstechniker (TESA) : Dieser führt technische Bergrettungseinsätze durch und kann die Aufgabe des Einsatzleiters übernehmen.

Flugretter (TE) : Der Flugretter führt technische Bergrettungs– und Flugrettungseinsätze durch und kann die Aufgabe des Einsatzleiters übernehmen.